Sekundäre Navigation
Exploration
Bei einer explorativen Forschung steht die Suche nach den Dimensionen einer Fragestellung oder den möglichen Ursache für einen Tatbestand im Zentrum. Das heisst, dass es nicht vordergründig um die Überprüfung von getroffenen Annahmen geht.
Da es sich beim Erhalt bzw. Verlust der Arbeits- und Erwerbs(un)fähigkeit um einen komplexen und mehrdimensionalen Prozess handelt, besteht der erste Schritt in einer qualitativen Exploration des Wiedereingliederungsgeschehens. Ein solches Vorgehen soll der Generierung von Hypothesen und der Überführung der Ergebnisse in ein standardisiertes Erhebungsinstrument dienen.
Anhand von Interviews von 7 bis 10 Personen, bei denen der Prozess der Re- bzw. Desintegration unterschiedlich verlaufen ist, sollte möglichst eine Typisierung der Betroffenen herausgearbeitet werden können.
Als Vorbereitung und als Ergänzung der Interviews mit den Betroffenen sollen verschiedene Expertengespräche stattfinden.
Der explorative Teil des Projektes gliedert sich in drei Teile:
- Literaturanalyse, Erarbeitung von Gesprächsleitfäden auf der Grundlage bisheriger Erkenntnisse
- Datensammlung und Auswertung (beinhaltet auch die Hypothesenbildung im Hinblick auf die quantitative Untersuchung)
- Erstellen eines Teilberichtes und Reflexion aus juristischer Perspektive


